Letzten Herbst kam ein mittelständischer Großhändler aus Bayern zu uns. Die E-Rechnung lief seit drei Monaten, aber der Geschäftsführer war frustriert: "Wir haben mehr Aufwand als vorher, und die Buchhaltung meckert ständig über die neuen Formate."
Die Ausgangssituation:
• 150 Rechnungen pro Woche
• E-Rechnung isoliert im System
• Buchhalterin tippte alle Daten nochmal ab
• Zahlungseingänge wurden manuell zugeordnet
• Mahnprozess startete oft zu spät
Was wir verändert haben:
Nach einer ehrlichen Analyse haben wir nicht alles auf einmal angegangen, sondern systematisch Schritt für Schritt optimiert.
Woche 1-2: E-Rechnung-Daten direkt ins ERP Die XML-Daten der E-Rechnungen fließen jetzt automatisch in das bestehende ERP-System. Keine doppelte Dateneingabe mehr.
Woche 3-4: Automatische Buchhaltungsüberleitung
Die Rechnungsdaten landen strukturiert im Buchhaltungssystem. Die Buchhalterin prüft nur noch und bucht mit einem Klick.
Woche 5-6: Intelligente Zahlungszuordnung Zahlungseingänge werden über IBAN-Abgleich automatisch den Rechnungen zugeordnet. Bei Abweichungen gibt's eine Benachrichtigung.
Woche 7-8: Automatisierte Mahnprozesse Das System erkennt automatisch überfällige Rechnungen und startet gestufte Mahnprozesse – erst freundlich, dann bestimmter.
Das Ergebnis nach 8 Wochen:
• Buchhaltungsaufwand von 12 auf 3 Stunden pro Woche reduziert
• Zahlungseingänge 5 Tage schneller, weil Mahnungen rechtzeitig rausgehen
• Weniger Fehler durch Automatisierung
• Die Buchhalterin macht wieder strategische Arbeit statt Dateneingabe
Der Geschäftsführer beim Abschlusstermin: "Hätten wir das gleich von Anfang an so gemacht, wäre uns viel Frust erspart geblieben."